23. September 2018 Marienberg-Gebirge

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Hilfsprojekt 2018: Das Schulzentrum Morogoro

Bei seinem ersten Vorbreitungstreffen hat das Team des Fahrradmarathon beschlossen, ein weiteres Projekt von Safina Street Kids in Tansania zu unterstützen: Das Schulzentrum in Morogoro. Das Projekt erfüllt die Kriterien, die sich das Vorbereitungsteam gestellt hat: Hilfe zur Selbsthilfe. Nachprüfbarkeit. Nachhaltigkeit.

Thomas Ahnert von Safina schreibt dazu:

"Das freut mich sehr, dass ihr das Schulzentrum von Safina, das gerade in Morogoro entsteht, unterstützen wollt. Im Februar wollen wir mit dem ersten Unterricht beginnen. Für die älteren Jungs, die noch keinen Sekundarschulabschluss haben, wird es dann ein Angebot geben die Sekundarschule in zwei Jahren Intensivkurs nachzuholen. Drei Sekundarschullehrer und ein Landwirtschaftslehrer werden in dem ersten Schulgebäude die erste Klasse hier unterrichten. Später soll hier auch eine Berufsschule entstehen. Ein Ausbildungszweig wird die Landwirtschaft sein. Eine Kochausbildung, sowie eine Mechanikerausbildung sind in Vorbereitung. Gerade sind wir noch dabei die Bauarbeiten der ersten Bauphase abzuschließen, zu der ein Bürogebäude ein Schulgebäude und eine Wohnhaus gehören. Deshalb gibt es vor allem erst Baustellenfotos.

Der Bau unserer Schule wird über eine deutsche Bildungsstiftung finanziert. Für die Innenausstattung müssen wir jedoch selber sorgen. Es ist schon mal super ein Haus zu haben, doch um unterrichten zu können brauchen wir auch viele andere Dinge um die Räume gut auszustatten. Für die Lehrer und Schüler soll eine kleine Bibliothek eingerichtet werden mit der Möglichkeit für einen Internetzugang. Die nächsten Monate werden wir mit der zweiten Bauphase beginnen um ein weiteres Wohnhaus, ein Mitarbeiterhaus und eine Mehrzweckhalle zu bauen. Für alle Häuser benötigen wir Einrichtungsgegenstände, wie Möbel etc. Da wir hier etwas außerhalb einer kleinen Ortschaft bauen haben wir auch (noch) keinen Stromanschluss und keine öffentliche Wasserversorgung. Nur die Stromleitung zu unserem Gelände würde mindestens 20.000 Euro kosten. Deshalb soll jedes Haus vorerst mit einer eigenen Photovoltaik Anlage ausgestattet werden, die etwa 3.000 Euro kostet. Für die Wasserversorgung aus einem Tiefbrunnen benötigen wir auch Strom um das Wasser in die Häuser zu pumpen. Im Moment benutzen wir dafür einen kleinen Generator, der jedoch keine Dauerlösung ist und erhebliche Unterhaltskosten erzeugt. Deshalb würden wir den Strom für die Pumpen auch gerne mit Photovoltaik erzeugen. Die Anlage dafür wird etwa 10.000 Euro kosten. An die Mehrzweckhalle wird eine große Ausbildungsküche angegliedert sein. Für die Küchenausstattung und die Bestuhlung der Halle wird auch ein größerer Betrag benötigt werden. 

Wir sind also überall auf weitere Unterstützung angewiesen und freuen uns über jeden Beitrag dafür."